Herzlich willkommen!

Herzlich willkommen auf der Seite der “Bürgervereinigung Holzkirchen gegen die geplante Umgehungsstraße Holzkirchen e.V.” und Danke für Ihr Interesse.
Wir wurden am 08. Dezember 1978 gegründet und haben erfolgreich dazu beigetragen, dass eine Westumgehung Holzkirchens sowie die ortsferne Südumgehung verhindert wurden. Bei der Verhinderung der Nordumgehung waren wir trotz großen Widerstands leider nicht erfolgreich.
Zur Reduzierung des Verkehrs innerhalb Holzkirchens haben Vorstandsmitglieder sich 1990 bis 1993 bei der Entwicklung des BOB-Konzeptes und 1995 bei der Entwicklung eines Radwegekonzeptes beteiligt.

Sie können auf unserer Seite auf umfangreiches Material und Informationen zum Thema “Umgehungsstrasse” zurückgreifen.

Wir freuen uns über eine Nachricht und Ihre Beiträge. Bitte achten Sie Persönlichkeitsrechte!

Zu Beginn einige Anmerkungen zu unserer Position zur “Ortsnahen Umgehung”:
Die ortsferne Südumfahrung ist endgültig Geschichte. Das Straßenbauamt hat die Position unserer Bürgervereinigung bestätigt und die ursprünglichen Planungen als nicht genehmigungsfähig verworfen.
Entsprechend unserer Satzung stimmen wir keiner Umgehungsstraße zu, die Holzkirchen keinen eindeutigen Mehrwert bringt. Sowohl für die geplante ortsnahe Südumgehung als auch für die Westumfahrung von Großhartpenning ist dieser Mehrwert nicht erkennbar.
Sollten wir im Rahmen eines Holzkirchner Verkehrskonzeptes einen nennenswerten Mehrwert erkennen, werden wir die Mitglieder unserer Bürgervereinigung über eine mögliche Zustimmung abstimmen lassen.

Für die Vorstandschaft
Peter Limmer       / Fred Langer
1. Vorsitzender     / 2. Vorsitzender

Unsere Satzung finden Sie hier

Mehr zu diesem Thema in einem Brief des 1. Vorsitzenden an unsere Mitglieder vom Juni 2015

 

Stellungnahme gegen die Umgehungsstraße ist fertig

Am 28. April schickten wir die fertige Stellungnahme an des BMVI.

Jetzt heisst es erst einmal abwarten, ob und wie  sich der Bundesverkehrswegeplan in Bezug auf die Umgehungsstraßen verändern wird. Wahrscheinlich brauchen wir dafür Geduld bis in den Herbst.

In der Zwischenzeit werden wir uns weiter für eine Entlastung Holzkirchens vom Kfz-Verkehr ohne den Bau weiterer Straßen einsetzen.

 

Der 1. Entwurf des Bundesverkehrswegeplans wurde veröffentlicht

Am 16.03. wurde der 1. Entwurf zur Einsichtsnahme auf der Seite des BMVI veröffentlicht.

Die Phase der Öffentlichkeitsbeteiligung beginnt am Montag, 21.03. und endet am 02.05.2016.

Die ortsnahe Südspange ist im “Vordringlichen Bedarf”, die Umgehungen um Kurzenberg und Großhartpenning sind als “Weiterer Bedarf mit Planungsrecht” eingestuft. Alle drei Umgehungen sind mit einem Kosten-Nutzen-Verhältnis (KNV) von 3,8 eingestuft. Noch ist nicht klar, wie es zu dieser Bewertung kommt.
Damit eine Straße im BVWP veröffentlicht wird, braucht es mindestens ein KNV von 1. Ein KNV von 3,8 ist daher eher im unteren Bereich. Die Umgehung von Waarngau ist beispielsweise mit einem KNV von “größer als 10″ eingestuft.

Wir hoffen, dass  im Projektinformationssystem (PRINS), das ab Montag aufgerufen werden kann,  die Ergebnisse der Nutzen-Kosten-Analyse, der umwelt- und naturschutzfachlichen Beurteilung sowie der raumordnerischen und städtebaulichen Beurteilung wirklich nachvollziehbar dargestellt werden. Wir werden das in Ruhe analysieren und dann unsere Stellungnahme abgeben, die wir auf dieser Seite veröffentlichen werden

Start der Öffentlichkeitsbeteiligung zum Bundesverkehrswegeplan Ostern?

Es wird wohl noch etwas dauern, bis der Entwurf des Bundesverkehrswegeplans (BVWP) der Öffentlichkeit vorgestellt wird.
Für alle, die mehr über den BVWP wissen wollen, gibt es hier Hintergrundinformationen.
Erst Anfang Dezember hatte der Bundesverkehrsminister darüber informiert, dass sich die Vorstellung des Entwurfs um einige Wochen verschieben werde. Ursprünglich war der Entwurf und die sich daran anschließende Öffentlichkeitsbeteiligung für das erste Quartal 2015 vorgesehen, dann wurde er für Mitte 2015, später für den Herbst 2015 angekündigt und nun kommt er angeblich kurz vor Ostern 2016. Unser Bundesverkehrsminister aus Bayern erweist sich mal wieder als Ankündigungsminister.
Sinnvoll wäre es, die sechswöchige Öffentlichkeitsbeteiligung dann erst nach Ostern bzw. nach Ende der Osterferien zu beginnen, damit durchgängig sechs Wochen Zeit für die Stellungnahmen zu den komplizierten Projektunterlagen und für weitere Aktivitäten bleiben. Uns bleibt daher nichts als Abwarten.

Hofnungsvoll für Holzkirchen stimmt jedoch die Aussage , dass das Planungsbüro Kaulen festgestellt hat, dass wir Holzkirchner viele Möglichkeiten haben, den Verkehr im Ort selber zu lenken. Mehr dazu im Holzkirchner Merkur vom 28.12.2015. Wir sind gespannt auf die ersten Vorschläge und die Entscheidungen des Gemeinderats.

Sehnsucht nach einer Fußgängerzone

Nachdem Mitte Oktober die Ergebnisse der Verkehrszählung vorgestellt wurden, war vorgestern die Städteplanerin Frau Skorka an der Reihe. Der Holzkirchner Merkur berichtete in seiner heutigen Ausgabe darüber, ebenso die Holzkirchner Stimme gestern. Unser Vorstand war mit drei Mitgliedern vertreten.
Es freute uns zu hören, dass auch andere unsere Vision von einer Fußgängerzone zwischen Marktplatz und Oskar-von-Miller-Platz teilen.  Wir gehen noch ein Stück weiter:
Wenn dann noch vom Ortseingang Tölzer Straße bis zum Marktplatz und vom Oskar-von-Miller-Platz bis zum Bahnhof  der Verkehrsraum als Shared Space gestaltet wird – ja dann müssten auch wir uns zu einer neuen Verkehrsführung Gedanken machen. Hoffen wir, dass sich auch das Straßenbauamt Rosenheim nach und nach von seiner – bisher noch – autozentrierten Planung dahin entwickelt, dass Sicherheit und Ruhe aller Verkehrsteilnehmerinnen und Teilnehmer, aller Anwohnerinnen und Anwohner einem flüssigen Verkehrsablauf vorzuziehen sind – zumal dies in der neuen Fassung der Straßenverkehrsordnung gefordert wird.

Ein weiterer Ansatz von uns, um den Verkehr in Holzkirchen zu entlasten, ist die Verdichtung des Taktes und die Ausdehnung des ÖPNV nach Süden. Der Landkreis München führt zur Zeit eine Umfrage zum Thema “Perspektiven im ÖPNV im Landkreis München” durch. Gefragt sind hier auch Rückmeldungen aus den Nachbarschaftslandkreisen. Je mehr von aus unserem Landkreis daran teilnehmen, desto größer wird der Druck, den Landkreis Miesbach stärker in den ÖPNV-Tarif einzubeziehen. Die Umfrage endet am 04.01.2016. Aber damit es nicht im Alltagstrott untergeht am Besten heute schon teilnehmen. Die Beantwortung der Fragen dauert etwa 10 bis 20 Minuten.